Tino Käßner 

 

 

 

Tino Käßner, Schirmherr und Botschafter unserer Begegnungstage und Botschafter der Deutschen Kriegsopferfürsorge:

 

Am 14. November 2005 gegen 14:30 Uhr Ortszeit wurden wir in der afghanischen Hauptstadt Kabul durch einen Jeep absichtlich von der Straße gerammt. Dann zündete der darin sitzende Selbstmordattentäter einen großen Sprengsatz. Ich wurde lebensgefährlich verletzt. Die Ärzte amputierten meinen rechten Unterschenkel, ein Kamerad starb bei dem Anschlag und mein Freund Stefan Deuschl verlor beide Beine. Nachdem ich fünf Tage später im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz aus dem künstlichen Koma erwachte, beschloss ich, trotz meiner jetzigen Behinderung, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern mein neues Leben in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu schauen. In der Reha entdeckte ich wieder den Sport für mich. Über das Klettern und Ski-Fahren gelang es mir 2007, die ersten Titel im Behindertenradsport einzufahren. In meiner noch jungen Radkarriere wurde ich 2008 Deutscher Meister im 1000 Meter Bahnsprint. Heute trainiere ich für die paraolympischen Spiele 2012 in London und ich bin Botschafter der Deutschen Kriegsopferfürsorge.

 

 

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